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Rettung aus 102 m Höhe (07.06.2008)
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Freiburg
Am Samstag, den 07.06.2008, probten Bergwacht, DRK, Malteser, Feuerwehr und Polizei die Menschenrettung vom Freiburger Münsterturm. Zwei „Patienten“ mussten nacheinander medizinisch versorgt und unter
schwierigen Bedingungen nach unten transportiert werden.

Ein Arbeiter - so die Übungsannahme - wurde im oberen Teil des Baugerüstes von einer Wespe gestochen und hatte allergisch reagiert. Nach fünf Minuten trafen Rettungswagen und Notarzt ein und fuhren mit dem Bauaufzug bis auf über 100 Meter Höhe. Der Patient wurde nach medizinischer Versorgung außen über das Gerüst rund 25 Meter abgeseilt und anschließend mit dem
Bauaufzug nach unten befördert.

Eine zweite „Patientin“ erlitt auf der Wendeltreppe zwischen Türmerstube
und Besucherplattform einen kleinen Schlaganfall. Notarzt und Rettungsassistenten konnten die Frau zunächst in der Türmerstube
versorgen.
Unter schwierigen Bedingungen wurde sie zusammen mit einem Bergretter nach
unten bis zur Michaelskapelle abgelassen. Von dort ging es liegend nach
außen auf den Galerieumgang, wo die Feuerwehr eine Drehleiter in Position
gebracht hatte. Bergretter und Patientin wurden wie an einem Kran hängend
schonend auf den Münsterplatz gebracht.

Die Südbadische Interessengemeinschaft Rettungswesen (SIGR) e.V. zeigte
sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden.



Weitere Informationen:

Christoph Lippay, 2. Vorsitzender
Telefon: 07 61 / 89 15 92
Fax: 07 61 / 897 597 40

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